Täglicher Blog der TLN VDST TL1 Prüfung 2025 aus Kas – Tag 5
Nach dem reichhaltigen Frühstück im Hotel Belinda ab 7:45 Uhr ging es ab 08:30 Uhr runter zum Hafen auf das Boot Abyss. Bei einem herzlichen Empfang der Bootscrew und des heutigen TLvD Andreas, der die Vollzähligkeit und unsere Verfassung abfragte, konnten wir in das heutige Thema des ersten Tauchgangs einsteigen. Uwe erklärte uns die Besonderheiten und Herausforderungen des Tieftauchens und wie man seine Luft in der Gruppe managt.
Nach dem langsam schon alltäglichen Briefing bereiteten sich die Gruppen auf ihren zweiten Prüfungstauchgang mit etwas Aufregung vor und sprangen ins klare und wundervoll blaue Wasser von Kas.
Der heutige erste Tauchspot nennt sich Flying Fish (Riff). Alle Tauchgänge erreichten mindestens 40 m und eine einfache Aufgabe wie einen Palstek bereitete so manchem durch den hohen Stickstoffdruck etwas mehr Herausforderung. Mit etwas Dekozeit und notwendigen Stopps konnten alle Gruppen noch im flachen Bereich austauchen und Tauchfertigkeitsübungen durchführen. Besonders spannend war das Boje-Herausnehmen und Verstauen mit Blindmaske und dabei die Höhe zu halten. Dies meisterten alle trotz vorheriger Tiefe sehr gut.
Nun das immer gleiche Prozedere: schnell abbauen, Nachbriefing, schnell auf Toilette gehen, essen und wieder alles vorbereiten für den nächsten Tauchgang. Für uns tägliche Routine und es wird immer schneller ;-).
Nach einer kleinen Überfahrt zu einem neuen Tauchplatz wurden wieder die Gruppen neu gemischt und das nächste Referat von Matthias zum Thema „Orientierung mit technischen Hilfsmitteln“ gehalten. Dabei ging es immer wieder um Winkelsummen, Dreieck, Vierecke und den Unterschied zu einem Rechteck. Man fühlte sich kurz an die Schulzeit erinnert und den Matheunterricht.
Der zweite Tauchplatz ist das Flugzeugwrack Dakota DC-47 und uns wurde die Historie der Berliner Luftbrücke und der Einsatz dieses Flugzeugtyps neben dem Tauchplatzbriefing nähergebracht.
Die Schnorchler an Bord hatten die Rosinen schon sich heute herausgepickt und hatten nahe am Boot eine Schildkröte entdeckt. Bis wir im Wasser waren, auch wenn wir uns beeilten, hatte die Schildkröte andere Pläne, als uns zu besuchen.
Nach einem kurzen Flug über den Sandboden landeten wir beim Flugzeug und betauchten dieses außen wie innen ausgiebig und machten noch in den Gruppen einige Tauchfertigkeitsübungen mit Backward-Kick und Heliturn am Flugzeug. Anschließend musste jede Gruppe einen bestimmten Kurs mit dem Kompass als Gruppe betauchen und wieder zurück zum Ausgangspunkt gelangen.
Im Sand wurden auch noch einige Lebewesen gefunden und das heutige Abzeichen für den besten Fund des Tages ging an Matthias für den Oktopus.
Dann wieder zurück aufs Boot, abbauen, Debriefing und heimwärts in den Hafen.
Insgesamt ein sehr spannender Tag und für manchen in der Gruppe der bisher tiefste Tauchgang in der Tauchkarriere und damit viel Gesprächsstoff zum Abendessen.
Morgen geht es dann mit Tauchgang 10 und 11 weiter und wir sind gespannt, was uns alles noch erwartet und wir gemeinsam erleben können.


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