Mittwoch, 09.09.2026
Tag 5 Sternförmiger Aufstieg im Gruppenrahmen und Orientierung nach natürlichen Gegebenheiten.
Ist das Plankton oder können die tauchen?
Der Tag startete um 8 Uhr mit dem bewährten Kampf um den Kaffeeautomaten, bevor um 9 Uhr unser Tauchschiff, die Abyss, ablegte.
Nach der Einweisung durch TLvD Christoph und Marcos Referat zum waagerechten Aufstieg in Sternformation ohne Flossenbenutzung ging es an den Tauchplatz Garnelenhöhle. Dort wurde die Stickstoffresistenz wieder hart geprüft.
Für das Luftmanagement und den Aufstieg sollte es aber reichen. Auf dem Weg zu unserer Übung ging es vorher aber noch auf der Tiefenlinie 35-40m in die Garnelenhöhle.
Eine Meeresgrotte mit riesigem aber rabenschwarzen Eingang. Die Meeresgrotte geht über in die Garnelenhöhle. Aber dieser Part bleibt uns aufgrund des benötigten Gasgemisches vorenthalten. Vielleicht ein anderes Mal. Dennoch war die Meeresgrotte riesengroß und überwältigend.
Die Dunkelheit schluckte einfach so das Licht unserer Unterwasserlampen.
Unseren sternförmigen Aufstieg starteten wir vor der Kulisse des Grotteneinganges. Es ging von 40m auf 10m Wassertiefe, vorbei an unseren Luftblasen die wir in der Grotte hinterlassen hatten und die sich durch das Karstgestein ihren Weg an die Wasseroberfläche suchten. Auf diesem Weg machen wir unsere Übung, arbeiteten unsere Dekompressionsverpflichtungen ab und übten noch ein paar Skills für unsere Tauchfertigkeiten bevor wir nach dem Setzen der SMB die Wasseroberfläche wieder erreichten.
Nach kurzer Mittagspause übernahm Jorrit als TLvD für Tauchgang Nr. 9 am Oasis Reef. Tauchgang nach natürlichen Gegebenheiten.
Unsere Ausbildenden führten uns kreuz und quer durch die Unterwasserlandschaft. Vorbei an einem Barakudaschwarm, einem alten Holzwrack bis hin zu einem unter Wasser liegenden Außenriff, welches als Zeitzeuge ein Menge Amphorenreste aus lykischer Zeit beherbergte.
Doch der Versuch der Tauchlehrer, ihre Schüler im Mittelmeer auszusetzen, scheiterte: Dank Janos Referat und guter Orientierung fanden alle sicher zum Boot zurück. Auch die Tauchfertigkeiten standen auf dem Prüfstand; selbst der Helicopter-Turn sorgte für keinerlei Orientierungslosigkeit.
Müde und geschafft kehrten die Stickstoffjunkies in den Hafen zurück.
Während sich die einen am Hotelpool abkühlten, genoss der Rest bereits ein kühles Getränk, bevor alle den Tag gemeinsam beim Abendessen im Restaurant ausklingen ließen.


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