Täglicher Blog der TLN VDST TL1 Prüfung 2026 aus Kas – Tag 2

Sonntag, 06.09.2026
Tag 2 Tauchen am Wrack und „Belgischer Kreisel“

Der zweite Tag begann pünktlich um 8 Uhr am Frühstücksbuffet des Belinda Hotel, und wie immer waren alle wach, munter und vor allem hungrig.
Um 8:45 Uhr ging es dann geschlossen Richtung Tauchboot, wo uns TLvD Niclas um 9 Uhr in den Tag einwies. Zuvor gab es noch Feedback von Wotti zum Vortag.
Boje setzen: alle setzen die Boje, der Gruppenführer als Letzter und alle in Sternformation – so hat der Gruppenführer wirklich jeden im Blick.
Merke: Sterne sind nicht nur was für den Nachthimmel!

Nach der Überfahrt startete der erste Tauchgang direkt mit einem Highlight: der Canyon, und darin ein griechischer Wollfrachter von 1910 auf maximal 40 Metern.
Die Ausbilder führten uns zunächst zum Wrack, danach lag es an uns, es weiter zu erkunden und den Tauchgang erlebnisreich zu gestalten.
Beim vorher gemeinsam berechneten Umkehrdruck von 120 bar ging es dann gemächlich zurück – und wie von Wotti angesagt, wurde am Ende natürlich in Sternformation die Boje gesetzt.

Für die zweite Tageshälfte übernahm Saskia als TLvD – und machte ihre Sache dabei natürlich genauso gut.

Vor dem Debriefing gab es Mittagessen, lecker wie immer, wobei sich die Runde einig war: ein bisschen mehr Hühnchen hätte es schon sein dürfen.
Anschließend hielt Doc Jan ein Referat zum Boje setzen – mit deutlichem Hinweis, die Boje nicht mit dem Mund aufzublasen.
Die kurze Überfahrt zum zweiten Tauchplatz Heybeli Ada war so kurz, dass wir dort ankamen, bevor Jan mit seinem Vortrag überhaupt fertig war.

Im „Belgischen Kreisel“ über sandigem Grund folgte eine freudige Fuchsjagd, mit gelegentlichem Ausschauhalten nach dem Seepferdchen – das leider niemand zu Gesicht bekam. Als Trostpreis gab es dafür eins auf Saskias Beintasche. Außerdem wurden diverse Amphorenteile begutachtet. Beim abschließenden Debriefing wiesen uns die Ausbilder freundlich, aber bestimmt darauf hin, dass Briefings durchaus kürzer ausfallen dürfen als der Tauchgang selbst. Ab morgen geloben wir Besserung!

Zurück im Hotel hatte dank Saskias Erinnerung niemand Maske und Schnorchel vergessen, sodass alle erfolgreich vor dem Abendessen noch schnell die statische 60-Sekunden-Apnoe absolvierten – natürlich in hervorragender Partnersicherung – und unter den wachsamen Augen unserer Ausbilder und des Hotelhundes.

Alex & Patrick